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Die Tabelle

# Team Diff Pkt
1 Luckenwalde 25 36
2 BSG Chemie 12 33
3 Inter Leipzig 17 28
4 FC Eilenburg 11 25
5 Nordhausen II 7 23
6 VfB Krieschow 2 23
7 FC CZ Jena II -3 22
8 Wismut Gera -1 21
9 VFC Plauen 3 19
10 Sandersdorf -1 19
11 Hohenstein -21 16
12 VfL Halle 96 -6 15
13 FC Rudolstadt -7 15
14 Ludwigsfelde -4 14
15 TV Askania -12 14
16 BW Zorbau -22 10
Der gestreichelte Sieg PDF Drucken E-Mail
1.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Montag, den 26. Februar 2018 um 05:25 Uhr

Es war Spielminute 3 als sich Max Worbs den Ball schnappte, diesen sich knapp 20 Meter zentral vor dem Strafraum des VFC in Position legte und zur Ausführung des von Spielleiter Johannes Drößler (Gotha) verhängten Freistoßes antrat. Die Aktion gelang Worbs dann so gut, dass die Kugel im Anschluss förmlich gestreichelt ihren Weg in den oberen, aus TW-Sicht, rechten Torwinkel fand und die Blau-Roten früh in Führung lagen. VFC-Kister Dominik Knobloch beim 1:0 komplett chancenlos (3.). Danach entwickelte sich auf dem Kunstrasenplatz im „HWG-Stadion am Zoo“ ein Spiel, welches den Tabellenständen beider Teams durchaus angemessen war. Die als Tabellendritte angereisten Vogtländer übernahmen schnell die optische Hoheit über das Spielgeschehen, ohne in Summe Chancen en Masse zu kreieren. Das wiederum passte zu dem, was den VfL96 saisonübergreifend bislang sehr ordentlich gelang, diszipliniert und geschlossen agierend und damit dem Kontrahenten wenig Torabschlüsse gestattend.

Was dann doch mal durchkam, wurde zur Beute des diesmal im Einsatz befindlichen 96-Schnappers Christian Ignorek. „Dieser Wechsel im Tor war abgesprochen und somit geplant“, ließ 96-Cheftrainer Rene Behring keine Interpretationen zu. Das passte dann auch gut zum insgesamt überzeugenden Auftritt von Ignorek. Alexander Morosow scheitert aus spitzem Winkel (7.). Dann rauscht ein Freistoß von Alexanders Guslajews aus 25 Metern knapp am VfL-Tor vorbei (13.). Im Anschluss behauptet Paul Zimmermann den Ball in der Box, zielt aus der Drehung allerdings über den Querbalken (16.). Soweit kommt Plauens Julian Dolle nicht, weil Ignorek im 1:1 klären kann (21.). Wenig später versucht sich Worbs wiederum an einem Freistoß, dessen Torentfernung diesmal 5 Meter anspruchsvoller ausfällt als beim 1:0 . Aus halblinker Position segelt das Spielgerät in Richtung 2.Pfosten, wo Knobloch diesmal zupacken kann (27.). Gleiches geling auch Ignorek als ein Gästespieler über rechts in den Strafraum eindringt und am 96er scheitert (33.). Bei eisigen Temperaturen ging es danach in eine etwas längere Halbzeitpause.

Nach Dieser setzte der VFC Plauen seine optische Überlegenheit fort aber weiter ohne daraus sonderlich Kapital schlagen zu können. Je näher das Spiel seinem Ende entgegen ging, umso druckvoller trat der VFC auf. In Folge dessen kam der Gast noch zu einigen Eckstößen, aus Welchen noch eine Chance zum Ausgleich entsprang. Florian Grossert konnte sich im Luftduell durchsetzen und den nicht ungefährlichen Kopfball schnappte sich Ignorek (63.). Dann überschlugen sich die Ereignisse noch etwas. Nach vermeintlichem Foul an sich spielte Worbs den Ball mit der Hand und sah dafür Gelb-Rot. Damit wird der Siegtorschütze in Stendal ebenso fehlen wie Arnold Schunke, welcher mit der 5. Gelben Karte bedacht wurde.

Der VfL spielte mit: Ignorek, Englich, Schiller, Schammer, Renner, Shoshi, Worbs, Zimmer (90.+1 Nkem), Schunke, Hahn, Zimmermann (77. Ghaderi)

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