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Punkt der Moral PDF Drucken E-Mail
2.Mannschaft
Geschrieben von: Andreas Jahnecke   
Dienstag, den 05. November 2019 um 05:10 Uhr

1.Halbzeit schwach – Gastgeber effektiv – Glückliches Ende erkämpft

Spielbericht

Oh ja, da wehte dann doch seitens der Gastgeber ein etwas kräftiger Hauch von Frust über die Ausläufer des „Ochsenberg“ im Ortsteil Kröllwitz, als Thomas Güth völlig frei im Strafraum der hiesigen TSG den Ball erhielt und zum 3:3 – Endstand einnetzen konnte (88.). Letztlich sollte damit ein Punkt auf dem Konto der Zweiten der 96er stehen, mit welchem man nach 49 gespielten Minuten nicht mehr wirklich rechnen konnte, da stand es bereits 3:0 für die TSG Kröllwitz II .

Los ging das Spiel mit einer ersten Chance für die Blau – Roten. Dirk Drese schickt Christopher Holst auf die Reise, der kommt in der Box frei zum Abschluss, doch TSG – Hüter Felix Fahnert kann den Ball mittels Fußabwehr zum ersten Eckstoß des Spieles abwehren (1.). Dragan Tomic versucht es einige Minuten später von der Strafraumkante, Fahnert kann das Spielgerät erst im nachfassen sichern (10.). Das erste Lebenszeichen der TSGII dann durch David Morche. Frei im 16er angespielt, schiebt Morche den Ball am Tor vorbei (15.). Im Gegenzug setzt Holst Drese in aussichtsreicher Position in Szene, doch auch hier soll die Kugel am Tor vorbei rollen (17.). Glück dann für die Gastgeber als ein hoch vor das Tor des VfLII gespielter Ball Axel Jander auf den Körper tropft und von da zum 1:0 in das diesmal von Ralph Backe gehütete 96 – Tor kullert (25.). Nach dieser glücklichen Führung kamen die bis dahin kaum wahrnehmbaren Gastgeber besser in das Spiel, taten das, was auf dem extrem kleinen und unebenen Platz das wohl bessere Stilmittel war, Fußball arbeiten. Die 96er hingegen versuchten es dagegen weiter mit spielerischen Elementen, ohne zu zählbaren Ergebnissen zu gelangen. Ein solches organisierten sich dann zum Leidwesen der Blau – Roten die Kröllwitzer. Nach abgewehrten Eckstoß fasste sich Hengxu Zhou aus gut 18 Metern ein Herz und erzielte das 2:0, nicht haltbar für 96 – Schnapper Backe (35.). Martin Zerban schickt halbrechts Holst auf die Reise, der dribbelt sich in den 16er, der flache Abschluss streicht jedoch am 2. Pfosten vorbei (38.). So ging es mit einer komfortablen Führung der Gastgeber in die Pause.

Nach dieser kommt Holst links in der Box zum Abschluss und trifft – den Pfosten (47.). Ein von rechts diagonal gespielter Flugball kann anschließend von Heiko Eisenschmidt nicht verteidigt werden, kommt dadurch zu Mike Leibiger und dessen zu kurz geratener Rückpass zu Zhou, welcher hoch auf den 2.Pfosten zum 3:0 vollendet (49.). Damit war das Spiel eigentlich entschieden, eigentlich. Drese zieht aus der Distanz ab, der geblockte Ball landet bei Tomic und der wird beim Abschlussversuch im Strafraum zu Fall gebracht, der junge Spielleiter Leon Gabriel Radtke zeigte folgerichtig auf den ominösen Punkt (62.). Backe legt sich den Ball zurecht und verkürzt auf 3:1 (62.). Danach kippte die Partie immer mehr auf Seiten der Mannschaft vom halleschen Zoo. Zweimal scheiterte Drese aus etwa 16 Metern knapp (66.,78.), bevor dann Tomic nach Eckstoß den Ball zum 3:2 über die Torlinie bugsieren kann (84.). Wenige Uhrzeigerumdrehungen später dann der vielumjubelte Ausgleich. Am Ende war für Beide noch der volle Erfolg drin. Zum Glück für die 96er knallt Martin Wendler den Ball aus Nahdistanz aber über das Tor (90.). Einen Freistoß von Holst aus der Distanz kratzt Fahnert über den Querbalken (90.+3), bevor Drese nach dem folgenden Eckstoß knapp scheitert (90.+4).

„Nach einer schwachen ersten Halbzeit haben wir dann Moral gezeigt. Damit bin ich zufrieden und aufgrund dessen ist der Punkt für uns heute auch verdient“, zeigte sich Trainer Ronni Schulz am Ende des Tages versöhnlich. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass mit Kürbis, Hille, Möhle, Spieker, Schultheis, Mocek, Trzaska, Medina, Algner, Gerloff, auch wieder eine (fast) komplette Mannschaft fehlte.

Der VfL spielte mit: Backe, Kryschak, M.Leibiger, Eisenschmidt (76. Böttcher), Wippert, Güth, Drese, Deumer, Holst, Tomic, Zerban